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Gorkana trifft...Martin Münzenmayer
9 April 2015

Gorkana trifft...Martin Münzenmayer, Geschäftsführer des Stuttgarter Researchbüros.

Herr Münzenmayer, Sie sind Geschäftsführer des Stuttgarter Researchbüros. Welche Dienstleistungen bieten Sie an?

Als freiberuflicher Börsenjournalist verfasse ich Artikel über chancenreiche Aktien, Zertifikate, ETFs und gemanagte Fonds. Diese Artikel werden in Anlegermagazinen und im Internet veröffentlicht. Ich habe mich auf die Analyse von deutschen Small Caps spezialisiert, über die ich regelmäßig berichte. Darüber hinaus halte ich stets Ausschau nach Bonus- und Discount-Zertifikaten, die ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis bieten. Des Weiteren nehme ich regelmäßig ETFs und Hebel-Zertifikate unter die Lupe.

Sie haben früher mehrere Jahre als angestellter Wirtschaftsjournalist gearbeitet. Warum haben Sie sich im August 2009 selbstständig gemacht?

Ich wollte flexibler arbeiten als dies in einem Angestelltenverhältnis möglich ist. Vor allem wollte ich meine Artikel mehreren Anlegermagazinen anbieten. Hinzu kommt, dass ich als freiberuflicher Börsenjournalist auf meiner Internetseite und auf der Wallstreet-Online-Website (www.wallstreet-online.de) jederzeit Texte und Interviews veröffentlichen kann, die aus meiner Sicht für viele Anleger interessant sind.

Wie wurde Ihr Interesse am Börsengeschehen geweckt?

Ich beschäftige mich bereits seit 1995 mit dem Geschehen an den Finanzmärkten. Damals habe ich mein Betriebswirtschaftslehre-Studium begonnen und hatte das Ziel, später im Handelssektor zu arbeiten. Diese Idee habe ich rasch verworfen, da ich fasziniert war von den Kurssprüngen der am Neuen Markt gelisteten Aktien, aber gleichzeitig die Risiken eines Tradingstils erkannte, bei dem Fundamentaldaten kaum oder gar nicht beachtet werden. Deshalb habe ich damals damit begonnen, mir als Autodidakt umfangreiche Kenntnisse im Bereich der fundamentalen Aktienanalyse anzueignen. Am meisten interessiere ich mich für deutsche Nebenwerte, weil Anleger damit langfristig deutlich höhere Renditen erzielen können als mit bekannten Blue Chips. Daher habe ich schon als Student gelegentlich über interessante Small Caps berichtet und mich später als Börsenjournalist auf diese Titel fokussiert.

Könnten Sie bitte Ihre Leserschaft beschreiben?

Die Leser meiner Artikel sind hauptsächlich Anleger, die Anlegermagazine wie zum Beispiel BÖRSE ONLINE, AnlegerPlus, das Nebenwerte-Journal oder das EXtra-Magazin abonniert haben. Die Anleger dieser Magazine setzen sicherlich unterschiedliche Strategien um, aber ich gehe davon aus, dass der Fokus bei den meisten von ihnen auf dem Aktienmarkt liegt.

Wie schätzen Sie die Perspektiven der Printmedien-Industrie in Deutschland ein?

Aus meiner Sicht werden Printmedien in den kommenden Jahren an Bedeutung verlieren, da immer mehr Menschen lieber ein ePaper lesen als eine gedruckte Zeitschrift. Die deutschen Verlage müssen ihr Digitalgeschäft weiter ausbauen und in diesem Bereich mit innovativen Angeboten punkten, um den Verlust von Marktanteilen zu vermeiden.

Wie können Public-Relations-Agenturen Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen?

Ich freue mich, wenn mir Agenturen Kontakte zu Vorständen von Aktiengesellschaften oder Fondsmanagern vermitteln. Denn ich führe fast immer ein Gespräch mit einem Vorstand, bevor ich über ein Unternehmen schreibe. Auch mit Fondsmanagern führe ich gerne Interviews, da sie die Aussichten von Ländern oder Branchen oftmals besonders gut beurteilen können.

Wie können Public-Relations-Agenturen Sie am besten erreichen?

Ich bin fast immer via E-Mail oder telefonisch erreichbar. Die Kontaktdaten sind auf meiner Internetseite (www.researchbuero.de) hinterlegt.

Nutzen Sie Social-Media-Kanäle?

Ich weise bei Twitter gelegentlich auf Interviews hin, die ich auf der Wallstreet-Online-Website (www.wallstreet-online.de) veröffentlicht habe.

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